Unsere Ortsvorsteher

Nachrichten aus den Ortschaften

• 29.06.2018 - Jockers hält an Parkplatz fest

Kork

Entlang der Zufahrtswege zum Korker Baggersee ist an manchen Tage kein Durchkommen mehr.
Archivfoto: Ortsverwaltung

Korks Ortsvorsteher kämpft für Ordnung am Baggersee / Stadt will einzelne Vorschläge weiter prüfen

Chaos, Anarchie und Vandalismus am Korker Baggersee: Dem würde der Ortschaftsrat gern einen Riegel vorschieben und hat dafür ein ganzes Paket von Maßnahmen vorgeschlagen. Die Stadtverwaltung hingegen findet, dass diese nicht ohne Weiteres umsetzbar sind. Der Gemeinderat aber will zumindest die Idee eines Bezahlparkplatzes weiterverfolgen.

Kehl. Wilde Parkerei, Vermüllung, frei laufende Hunde, nicht zuletzt Belästigungen der Badegäste durch sexuelle Umtriebe: Die Zustände am Korker sind ein Dauerbrenner an den Stammtischen des Kehler Ortsteils und in den politischen Gremien. Endlich soll nach Ansicht von Ortsvorsteher Patric Jockers (SPD) und seines Ortschaftsrats eine Lösung her: Eine Toilettenanlage solle installiert und ein gebührenpflichtiger Parkplatz eingerichtet werden. Ferner seien regelmäßige Kontrollen durch den Gemeindevollzugsdienst durchzuführen, außerdem stehen ein eigener Bereich für Hunde und die Einrichtung eines »geregelten Badebetriebs« auf der Wunschliste.
Alldem erteilte die Stadtverwaltung allerdings in einer Sitzungsvorlage, die am Mittwochabend im Gemeinderat verhandelt wurde, eine Absage – obwohl er »Respekt« habe »vor der Ortschaftsratsentscheidung, die Infrastruktur zu verbessern«, wie Oberbürgermeister Toni Vetrano (CDU) eingangs betonte. Dennoch zöge dies hohe Investitionen nach sich, verbunden mit Betriebskosten und zusätzlichen Kapazitäten, die geschaffen werden müssten. Bei all den vielen Vorhaben auf der städtischen Agenda genieße der Baggersee nicht oberste Priorität.
Stadtjustiziar Klaus Poßberg und der Chef für Öffentliche Ordnung, Nico Glöckner, machten in ihrer Vorlage außerdem auf versicherungsrechtliche Fragen aufmerksam, die die Einrichtung eines
geordneten Badebetriebs in Kork nach sich zöge – unter anderem müsse eine Badeaufsicht her. Deshalb halte die Verwaltung »die Realisierung der vom Ortschaftsrat Kork formulierten Wünsche für rechtlich und tatsächlich nicht realisierbar«.
Ortsvorsteher Jockers lobte im Gemeinderat bereits das Engagement des Gemeindevollzugsdienstes (GVD), der seit einem Jahr zu regelmäßigen Kontrollen ausrückt – und dabei offenbar Leib und Leben riskiert: Bedienstete seien beim Knöllchenverteilen angegriffen und bis nach Kehl verfolgt worden, berichtete er dem Gemeinderat. Dies sei ein Grund, weshalb der Korker Baggersee von Mitarbeitern des GVD grundsätzlich nur noch in Begleitung von Kollegen des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) angefahren werde, erklärte in diesem Zusammenhang Bereichsleiter Glöckner den zusätzlichen Personalaufwand.
700 Autos am Wochenende
Jockers ließ nicht locker: Die Einrichtung eines Bezahlparkplatzes, wie von ihm gefordert, stelle eben »keine Verbesserung der Infrastruktur dar«, reagierte er auf die Einlassung Vetranos. Es handle sich vielmehr um eine – längst überfällige – Ordnungsmaßnahme.
Der Ortsvorsteher berichtete von 700 Fahrzeugen, meist von der anderen Rheinseite, die jedes Wochenende die Zufahrt zum Kieswerk und zu landwirtschaftlichen Nutzflächen versperrten. Der Korker Baggersee sei offensichtlich eine »Attraktion«. Jockers sprach im gleichen Atemzug von Anarchie, Vandalismus und chaotischen Zuständen, die während der warmen Sommermonate herrschten. Und: »Da schauen wir tatenlos zu!«
Geld für Toilette
Nicht nur steht Jockers zufolge ein Grundstück für einen künftigen Bezahlparkplatz mit Schranke zur Verfügung – die Stadt könnte seiner Meinung nach aus den Einnahmen auch eine Toilettenanlage bezahlen.
Jockers Drängen, die vom Ortschaftsrat entwickelten Vorschläge nicht alle sofort in Bausch und Bogen abzulehnen, stieß bei anderen Mitgliedern des Gemeinderats auf of-fene Ohren.
Fraktionskollege Hans-Jürgen Sperling, seines Zeichens Verwaltungsrechtler, unternahm zum einen den Versuch, die Befürchtung der Verwaltung zu zerstreuen, für einen geregelten Betrieb einer Badestelle zwingend Aufsichtspersonal beschäftigen zu müssen. Er verwies dabei auf Beispiele von andernorts, die zeigten, dass dies auch ohne funktioniere. Zum anderen sieht Sperling auch nicht die Notwendigkeit der Aufstellung eines Bebauungsplans: Die Verwaltung solle das noch einmal prüfen, empfahl er.
Rückendeckung für Jockers auch von SPD-Fraktionschef Werner Müll, der darum bat, das Thema noch einmal einer finanziellen Bewertung zu unterziehen. Dem schloss sich inhaltlich auch Wolfgang Maelger, Sprecher der Fraktion Grüne/Frauen/Jugend, an.

VON MARTIN EGG

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• 28.06.2018 - Kork feiert Fest für alle

Der inklusive Dorfplatz in Kork aus der Vogelperspektive. Foto: Stadt Kehl Foto: Stadt Kehl

Der inklusive Dorfplatz in Kork aus der Vogelperspektive. 

Foto: Stadt Kehl Foto: Stadt Kehl

Einweihung des Albert-Schweitzer-Platzes am kommenden Wochenende

Der inklusive Dorfplatz in Kork ist fertig – und das wird am Wochenende gefeiert. Unter dem Motto »Kork feiert – ein Fest für alle!« lädt die Ortschaft gemeinsam mit dem Verein »Vielfältiges Kork« dazu ein, bei der Einweihung des Albert-Schweitzer-Platzes am Wochenende dabei zu sein.


Kehl-Kork (red/kk). »Unser neuer Dorfplatz ist ein Treffpunkt von allen für alle«, erklärt Ortsvorsteher Patric Jockers zufrieden. Durch die Zusammenarbeit der Verwaltung und der ehrenamtlichen Helfer sei ein Ort der Gemeinschaft entstanden, an dem alte und junge Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zwanglos zusammenfinden könnten. So einen inklusiven Dorfplatz habe sich der Ort, in dem rund 300 Menschen mit Beeinträchtigung leben, schon sehr lange gewünscht, betont der Ortsvorsteher in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.
Der Albert-Schweitzer-Platz liegt im Herzen Korks, im ehemaligen Garten der Familie Herzhauser; die 2015 einen Teil ihres Grundstücks an die Stadt
Kehl verkauft hat. Der inklusive Dorfplatz wurde von Einwohnern unter Leitung des städtischen Bereichs Bildung, Soziales und Kultur in Form einer Mitmachbaustelle errichtet. Dafür haben sich rund 60 Korker in Gruppen zusammengetan, um die einzelnen Elemente des Platzes zu errichten. So konnte er zum größten Teil in Eigenleistung und mit Fördermitteln des Projekts »Impulse Inklusion« des Landes Baden-Württemberg gestaltet werden. Unter den freiwilligen Helfern befanden sich auch in Kork lebende Flüchtlinge und Menschen mit Beeinträchtigung; der städtische Betriebshof stand der Ortschaft bei Pflanzarbeiten und dem Bau des Rundwegs zur Seite.
Die Korker wurden laut Pressemitteilung von Beginn an in die Planungen miteinbezogen und hatten bei mehreren Workshops Gelegenheit, eigene Ideen einzubringen und die Arbeiten zu organisieren. So entschieden sie sich für einen befestigten Rundweg, der über den Platz führt und die einzelnen Bereiche barrierefrei miteinander verbindet. Eine Sitzfläche, die mit Tischen und Bänken ausgestattet wurde, soll auch als Bühne genutzt werden. Zudem haben Oberlin- Schüler ein für Rollstühle unterfahrbares Hochbeet errichtet, das sie in den kommenden Wochen noch mit Kräutern bepflanzen werden. Drei Bäume, die für die Tram-Bauarbeiten weichen mussten, fanden in Kork einen neuen Platz und spenden Schatten. Im Sommer sorgt zudem ein Brunnen mit einem kleinen Wasserbecken für Abkühlung.
Copyright © 28.06.2018 Reiff Medien


Korks Ortsvorsteher Patric Jockers vor dem Hochbeet, das Oberlinschüler gebaut haben. Es wird in den nächsten Wochen noch mit frischen Kräutern bepflanzt.

Korks Ortsvorsteher Patric Jockers vor dem Hochbeet, das Oberlinschüler gebaut haben. 

Es wird in den nächsten Wochen noch mit frischen Kräutern bepflanzt.

• 04.05.2018 - Dorfplatz in Kork nimmt Gestalt an

Bald Einweihungsfest / Bushaltestelle wird verlegt


Auf der Korker Ortschaftsratssitzung am Mittwoch hat Ortsvorsteher Patric Jockers bekanntgegeben, dass der neue Dorfplatz auf dem Herzhauser-Areal in der nächsten Sitzung am 6. Juni offiziell zu einem öffentlichen Platz umgewidmet werden soll. Gleichzeitig soll er einen neuen Namen bekommen. Nach der unter Mithilfe der Bürger erfolgten Pflanzaktion im April soll in den nächsten zwei Wochen von freiwilligen Helfern der Brunnen installiert und ein Zaun errichtet werden. Auch die barrierefreie Bushaltestelle, die direkt am Dorfplatz eingerichtet werden soll, wird noch vor dem Einweihungsfest am 30. Juni fertig sein, versprach Jockers. Die ausführende Firma habe zugesagt, die Verlegung des Haltepunktes im Mai und Juni vorzunehmen.

Baden Online; 04. Mai 2018

• 17.04.2018 - Heinz Faulhaber kritisiert Kommunikation durch das Rathaus

Bei der Leutesheimer Ortschaftsratsitzung am Montagabend segnete das Gremium mehrere Auftragsvergaben für Baumaßnahmen im Kindergarten und der Mehrzweckhalle ab. Hans Baas (FPD) bemängelte wie schon oft die seiner Ansicht nach unzulänglichen Beschlussvorlagen der Stadtverwaltung: »Wir wissen eigentlich gar nicht, worüber wir abstimmen.« In der Tat lässt sich aus der Vorlage kaum mehr als das Gewerk entnehmen.
»Die Informationen, die wir bekommen, sind immer sehr dürftig«, stimmte auch der Leutesheimer Ortsvorsteher Heinz Faulhaber (SPD) zu. Er müsse immer nachhaken, um detailliertere Angaben zu bekommen. »Das ist kein Gebaren, wie man miteinander kommuniziert«, kritisierte er die Stadtverwaltung.
Auch träfe manche Vorlage erst kurz vor oder sogar am gleichen Tag der Sitzung, in der über das Vorhaben beschlossen werden soll, ein. Da bliebe keine Zeit, sich mit der Sache zu beschäftigen.
»Es wäre wünschenswert, wenn der Ortschaftsrat frühzeitig informiert würde«, sagte Ortsvorsteher Heinz Faulhaber.

baden online, 17.04.2018

• 24.07.2017 - Endgültiges Aus für Werkrealschule in Bodersweier

Endgültig letzter Schultag in Bodersweier                                                                                                24. Juli 2017

Die letzte Leiterin der Werkrealschule Nord-Ost, Sabrina Köninger (links), übergab einen überdimensionalen goldenen Schlüssel an den künftigen Nutzer, die Leiterin des evangelischen Kindergartens, Martina Hug (2. von rechts) und Pfarrerin Dagmar Bertram (rechts). Ortsvorsteher Manfred Kropp schaut offenbar mit etwas Wehmut zu.

50 Jahre lang lernten die Kinder aus Bodersweier und den umliegenden Dörfen in dem 1966/67 erbauten Gebäude das Rüstzeug fürs Leben. Damit ist nun Schluss: Wegen sinkender Schülerzahlen und einem Run auf die »höheren« Schulen ließ sich der Schulbetrieb nicht mehr aufrechterhalten.
Großer Bahnhof zum Abschied: Viele ehemalige Schüler und Lehrer waren gekommen, um »ihrer« Schule Lebewohl zu sagen. »Nach einem halben Jahrhundert in diesem Gebäude endet das Schulkapitel in Bodersweier«, sagte Ortsvorsteher Manfred Kropp. »Aber anders als in einem Buch hat dieses Ende eine viel größere Tragweite, da bricht etwas weg.« Versöhnlich stimme ihn, dass in dem Gebäude weiterhin Bildung vermittelt werde, auch wenn die künftigen Nutzer um einiges jünger sein werden. Nach Umbauarbeiten werden im März 2018 zwei Krippengruppen ins Schulgebäude ziehen; im September 2019 soll der gesamte Kindergarten folgen. Insgesamt wird die Stadt für die Umbauarbeiten 1,5 Millionen Euro in die Hand nehmen.

Platz für Außenstelle ist da
Kropp betonte, dass dann immer noch Platz sei für die von Eltern und Ortschaft gewünschte Grundschul-Außenstelle. »Nach der unlängst veröffentlichten Bertelsmann-Studie sind die Zeiten des kontinuierlichen Schülerrückgangs vorbei«, sagte der Ortsvorsteher. »Es stellt sich schon die Frage, ob hier nicht fahrlässig Schulraum vernichtet wird.« Er verwies auch auf die kürzlich erfolgte Meldung der Stadt, wonach die Schüler-Anmeldezahlen binnen weniger Jahre von 290 auf 350 gestiegen sind.
Gebäude steht tipptopp da
Heute steht das Gebäude tipptopp da. Obwohl schon bei der Neuordnung der Schullandschaft 2010, als die Schulen Kork und Bodersweier zur Werkrealschule Nord-Ost zusammengelegt wurden, ein langfristiger Fortbestand der Schule fraglich war, wurde seitdem viel Geld in den Gebäudekomplex gesteckt: In die Sporthalle investierte die Stadt insgesamt fast 500 000 Euro, in die Schule gar 777 000. Gute Voraussetzungen für die künftigen kleinen Nutzer, deren »Chefin«, Kindergartenleiterin Martina Hug, von den Schülern des diesjährigen Entlassjahrgangs eine große Sonne mit den besten Wünschen für die Zukunft überreicht bekam. Danach folgte die symbolische Schlüsselübergabe durch Schulleiterin Sabrina Köninger.
Gemütlicher Hock
Anschließend trafen sich Schüler, Lehrer und Ehemalige im Schulhof zum gemütlichen Hock. Viele streiften durchs Gebäude und nahmen noch einmal ihre alten Klassenzimmer in Augenschein. »Wir sind schon traurig, dass es das nicht mehr geben wird«, meinte eine Gruppe von Auenheimerinnen, die vor zehn Jahren die Schule abgeschlossen haben. »Wir hatten eine schöne Zeit hier.« Ex-Lehrer Rolf Weber, der 30 Jahre an der Schule unterrichtet hat und zeitweise kommissarischer Schulleiter war, nimmt die Schließung dagegen gelassen: »Man kriegt es halt mit, ich wohne ja nebenan«, sagte er. »Aber traurig bin ich nicht. Ich bin ein positiv denkender Mensch.«
Stichwort
Streifzug durch die Schulgeschichte
Karl Britz, einst selbst Schüler und später Lehrer in Bodersweier, zeichnete in einem Vortrag den wechselvollen Weg des Schulwesens im Ort nach. Erstmals wird bereits 1673 eine Schule in den Annalen des Ortes erwähnt. Der damalige Pfarrer Quirin Moscherosch, ein Bruder des berühmten Barockdichters aus Willstätt, klagte über ungenügende Schulholzlieferungen. Mehrfach musste die Schule umziehen, bis 1967 das damals noch am Ortsrand liegende Schulgebäude am Mühlenweg bezogen werden konnte. »Jedes Schulkind nahm seinen Stuhl in die Hand, und in einem langen Zug wanderte man so vom alten ins neue Schulgebäude«, erzählte er. »Das war der längste Stuhlgang in der BoderNina Saamsweierer Geschichte.«

Nina Saam

https://www.bo.de/lokales/kehl/endgueltig-letzter-schultag-in-bodersweier

• 06.06.2017 - Neuer Dorfplatz Kork

Korker Ortschaftsräte begutachten Dorfplatz-Entwurf                                                                             06. Juni 2017

Der Plan für den neuen Dorfplatz in Kork steht. Die Bürger sind zur tatkräftigen Mitarbeit aufgerufen.
Aus vier mach eins: Am Mittwoch wurde im Korker Ortschaftsrat der Gesamtentwurf für den neuen Dorfplatz präsentiert, der in zwei Bürger-Workshops erstellt worden war. Auch bei der praktischen Umsetzung sind die Korker gefragt.
Zum ersten Workshop zum neuen Dorfplatz Mitte Mai waren etwa 30 Bürger gekommen, die in vier Arbeitsgruppen mit verschiedenen Bastelmaterialien jeweils ein Modell im Maßstab 1:100 gebaut hatten. Eine Woche später setzten sich die vier Gruppensprecher zusammen, um daraus einen Gesamtentwurf herauszudestillieren. Auf der Ortschaftsratssitzung stellte nun der Integrationsbeauftragte der Stadt, Nicolas Uhl, dem Gremium diesen Plan vor.
Befestigter Rundweg führt über den Platz
Vom Eingang an der Oberdorfstraße aus soll ein befestigter Rundweg über den Platz führen, über den die einzelnen Elemente barrierefrei erreicht werden können. Links an der Mauer soll eine kleine überdachte Bühne errichtet werden, die über eine Rampe erreichbar ist. Vor dem hinter dem Platz liegenden Fachwerkhaus soll ein für Rollstühle unterfahrbares Hochbeet und eine Sitzgruppe mit Tisch und Bänken aufgestellt werden. Auch ein Brunnen mit einem kleinen Wasserbecken ist vorgesehen, an dem im Sommer Kinder spielen und Abkühlung suchen können.
Büsche und Baumstämme
Vor dem rechts angrenzenden Grundstück sollen blühende Büsche gepflanzt werden; davor werden Baumstämme zum Sitzen, Klettern und Balancieren einladen. Die Ecke am vielbefahrenen Kreuzungspunkt Oberdorf-/Zirkelstraße soll künstlerisch gestaltet und bepflanzt werden; zudem ist dort eine weitere Sitzecke vorgesehen. In der Mitte des Platzes sollen noch ein bis zwei Bäume gepflanzt werden, zwischen denen im Sommer ein Schatten spendendes Sonnensegel aufgespannt werden kann. Später könnte noch ein behindertengerechtes WC hinzukommen. Dafür wird eine Stelle an der Oberdorfstraße freigehalten.
Grünes Licht vom Baubürgermeister
»Die gemeinsame Ausarbeitung hat wunderbar geklappt«, lobte Nicolas Uhl, der zusammen mit Nanine Delmas und Binja Frick von der Abteilung Jugend und Soziales das Projekt leitet. »Die Gruppensprecher waren sich schnell einig.« Auch Baubürgermeister Harald Krapp und Frank Wagner vom Tiefbauamt hätten prinzipiell grünes Licht gegeben. Klar sei aber, dass der Weg fachmännisch angelegt werden müsse und zudem diverse DIN-Normen zu beachten seien, da es sich um einen öffentlichen Platz handele. »Grundsätzlich ist aber alles machbar, und vieles davon kann in Eigenarbeit geleistet werden«, so Nicolas Uhl. Die Unterstützung vom Betriebshof sei gesichert.
Erste Sponsoren sind gefunden
Für die Umsetzung sollen sich Bürger in Gruppen zusammenfinden, die die einzelnen Elemente in Angriff nehmen. So kann eine Gruppe den Lattenzaun setzen, andere die Mauer ausbessern und streichen, das Hochbeet bauen oder die Sitzecke gestalten. Im nächsten Verkündblatt soll der Entwurf und eine Liste mit den notwendigen Arbeiten veröffentlicht werden, für die man sich bei der Ortsverwaltung melden kann. »Am besten ist es aber, Leute gezielt anzusprechen«, riet Ortsvorsteher Patric Jockers den Anwesenden. Er selbst habe auf Anfrage Zusagen von örtlichen Handwerksbetrieben zur Mitarbeit bekommen. Auch Spenden seien eingegangen: »Es gibt bereits einen Sponsor für eine Bank«, verriet der Ortsvorsteher.
Autor:
Nina Saam

https://www.bo.de/lokales/kehl/korker-ortschaftsraete-begutachten-dorfplatz-entwurf      


Bodersweier

Manfred Kropp

Manfred Kropp

 

Kork

Patric Jockers

Patric Jockers

 

Leutesheim

Heinz Faulhaber

Heinz Faulhaber